Als Wohnungsgenossenschaft stehen wir für mehr als gutes und sicheres Wohnen. Wir stehen für Gemeinschaft, Zusammenhalt und ein gutes Miteinander. Für uns bedeutet Genossenschaft: Menschen übernehmen Verantwortung füreinander und gestalten gemeinsam.
Genau deshalb haben wir den European Peace Ride 2026 mit einem Sponsoring unterstützt und in diesem Jahr sogar zwei eigene Fahrer ins Peloton geschickt.
Denn der European Peace Ride ist kein gewöhnliches Radrennen. Es ist gar keinen Rennen, sondern eine gemeinsame Fahrt für Frieden, Gemeinschaft und europäische Verständigung. Menschen aus unterschiedlichen Ländern, mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen fahren nicht gegeneinander, sondern miteinander. Der EPR verbindet Deutschland, Polen und Tschechien, schafft Begegnungen über Grenzen hinweg und macht europäische Werte wie Solidarität, Toleranz, Gleichberechtigung und Zusammenhalt auf besondere Weise erlebbar.
Dabei knüpft der European Peace Ride bewusst an die Geschichte der legendären Internationalen Friedensfahrt an. Diese führte seit den 1950er-Jahren durch Länder Osteuropas und wollte mit dem Sport ein Zeichen für Verständigung und Frieden setzen.
Miteinander statt gegeneinander- das passt auch zu unserem zu unserem Verständnis von Gemeinschaft.
Denn auch in unseren Häusern und Wohngebieten treffen Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, Generationen und Lebensentwürfen aufeinander. Was sie verbindet, ist der gemeinsame Ort, an dem sie leben. Genau wie beim European Peace Ride geht es darum, Unterschiede nicht als Trennendes zu sehen, sondern als Bereicherung und gemeinsam etwas zu bewegen – auch wenn das nicht immer direkt gelingt.
Unsere beiden Fahrer, Matthias und André, haben das in den vergangenen Tagen ganz praktisch erlebt. Rund 500 Kilometer durch Deutschland, Polen und Tschechien und etwa 6.000 Höhenmeter lagen beim European Peace Ride 2026 vor den Teilnehmenden. Eine echt sportliche Herausforderung und auch das Wetter hat sicher dazu beigetragen, dass die steile Wand in Meerane noch ein bisschen steiler erschien.
Seit gestern sind die Beiden wieder zurück in Chemnitz: wohlbehalten, geschafft – und vor allem glücklich. Mit vielen Kilometern in den Beinen und sicherlich noch mehr Eindrücken im Gepäck. Wir haben sie beim großen Sattelfest im Jutta Müller Eissportzentrum empfangen und sind richtig stolz.
Wir unterstützen den European Peace Ride, weil wir davon überzeugt sind, dass Frieden, Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt jeden Tag gelebt werden müssen. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen Begegnungen: miteinander sprechen, einander zuhören, gemeinsam anpacken und füreinander da sein.
Für uns als Wohnungsgenossenschaft ist das eine Botschaft, die wir gerne mittragen.
Wir sagen Danke an unsere beiden Fahrer, an alle Peace Rider und das ganze Team – zusammen habt ihr da echt was auf die Beine gestellt.
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